GiK - Gewerbeinitiative Kirner Land e.V.

Aktuelles

Arbeitsmarkt-Integration

Integration als Herausforderung für Betriebe

Gewerbeinitiative Kirner Land thematisiert Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge....

Unter dem Slogan "Integration durch Arbeit - gesellschaftlien Zusammenhalt stärken" lud erstmals die Gewerbeinititive Kirner Land e.V.(GiK) ins evangelische Gemeindezentrum ein. Geballte Fachkompetenz von Ämtern, Kammern, Institutionen und der Flüchtlingshilfe informierten über das komplexe Thema. GiK Chefin Cornelia Dhonau-Wehner wollte "Einblick in einen gesellschaftlichen Bereich geben, der noch sehr verschlossen ist". Denn die "Integration von Flüchtlingen stellt unser Land und unsere Heimat vor sehr große politische und gesamtgesellschaftiche Herausforderungen". In einer solchen schwierigen Phase leisten unsere Unternehmen einen wichtigen Beitrag wenn sie für eine offene und integrierende Gesellschaft beispielhaft eintreten.

So wie der Natursteinmetzbetrieb Barth in Simmertal: Der stellvertretende GiK-Vorsitzende Nico Barth und sein neuer Mitarbeiter Achmad Hassan waren anwesend . Nico Barth zeichnete den Werdegang des hochmotivierten und eifrigen Teamplayers mit Geschick und Improvisationstalent vom Praktikum über das kleine Arbeitsverhältnis samt Integrationskurs nach.

Pfaffer Volker Dressel als Sprecher der ökumenischen Flüchtlingshilfe begrüßte ebenfalls die Runde. Er informierte über die Alltagsbewältigung und den Istzustand in Kirn mit den Arbeitsbereichen Cafe International, dem Sachspendenlager bei der Alisa-Stiftung und dem Beratungsangebot sowie den mobilen Diensten im Ehrenamt, die eng mit dem Ausländerpfarramt vernetzt sind.

Das regiaonale Netzwerk "In Prozedere- Bleiberecht durch Arbeit 2.0, wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sonzialfonds gefördert und bietet ab 6. Februar 2018 in Kirn Sprechtunden an.

Sven Schäfer, Sachbearbeiter vom Sozialamt der Verbandsgemeinde Kirn Land, berichtete über die ersten Schritte eines Flüchtlings mit Aufnahme und Unterkunft, Einschulung und Erstorientierungssprachkurs. Eloquent und umfassend stand Arbeitsvermittlerin Irene Peressini vom Job-Center Rede und Antwort. Seitens der Kreisverwaltung Bad Kreuznach stellten sowohl Jugendscout Ron Budschat als auch die neue "Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte " Julia Jeck , ihre Tätigkeit vor und boten sich als Anlaufstelle, insbesondere beim Bildungs- und Weiterbildungsangebot an.

Anwesende berichteten von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen und hakten gezielt über dei sprachlichen Kursstunden und Praktika nach. Als Vertreter der Kammern informierte IHK-Regionalgeschäftsführer Jörg Lenger über Angebot und Nachfrage, freie Stellen die optimale Zusammenarbeit mit Berufsschulen und das duale Ausbildungssystem. Sein klares Plädoyer: "Wir brauchen dringend Leute von außen. Integration ist eine Win-win-Situation" 

Extraplus erhielt Uwe Schu, einer von gut zwei Dutzend direkten Ansprechpartnern, Kümmerern und Kirner Flüchtlingspaten, der detailliert über den Flüchtlingsstatus, die maßgeblichen Paragrafen im nationalen Asylverfahren, über das Aufenthalts- oder Bleiberecht, die Anerkennung oder Ablehnung je nach Herkunftsländern informierte.

Außerdem präsentierte er ein anonymes Portal mit potenzieller und bestens ausgebildeter Bewerber mit ihren persönlichen Stärken, vom Baggerfaher über den Chefkoch bis hin zum Handwerker oder Landwirt. Allen ist eines wichtig: In Frieden leben und arbeiten !

Diese Übersicht erhalten Sie hier nachfogend.

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13.10.2019  GEWERBESCHAU

 

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